De Vliegende Hollander
Der Vliegende Hollander
Hissen Sie die Segel und lassen Sie sich vom Mythos des Vliegende Hollander verzaubern. Ehemals nur eine Legende, jetzt ein echtes Erlebnis.
Unerwartet taucht seine Silhouette auf, bei einsamen Inseln, in verträumten Fischerhäfen oder ankernd in einer prächtigen Bucht.
Kein anderer Urlaub ist so abwechslungsreich: Ob raue See oder sanftes übers Wasser gleiten, geniessen Sie das Abenteuer und die Ruhe, die ein Segelurlaub bietet.
Das Schiff
Mit fast vierzig Metern Länge ist dieser Zweimastschoner eines der größten Segelschiffe in niederländischen Gewässern. Die imposante Takelage, das zentrale Cockpit und das großzügige Achterdeck rund um das Steuer sind sowohl zur einfachen Bedienung der Segel, als auch zum gemütlichen Entspannen konzipiert.
Der Mahagoni-Innenausbau erweckt eine Atmosphäre ferner Zeiten und Länder. Der luxuriöse Salon mit Bar und Klavier, gemütliche Kabinen und moderne Sanitäreinrichtungen sorgen für einen komfortablen Urlaub unter Segeln - ob mehrtägie Entdeckungsreise oder ausgedehnter Tagesausflug auf dem Wasser.
An Deck

Das Achterdeck ist der höchstgelegene Teil des Schiffes, von wo Sie einen guten Überblick über Schiff und Umgebung haben. Von hieraus gibt auch Ihr Skipper seine Kommandos und steuert das Schiff. Auf den Bänken rund um das Steuerrad ist Platz für 20 Personen.
Das angrenzende Roef (sprich: Ruf) ist die Wohnung des Skippers. Die meisten elektrischen Anlagen werden von hier aus bedient. An der Seite des Roefs ist der Zugang zum Hauptmaschinenraum.
Davor bietet die Mittelplicht mit dem grossen Cockpit Sitzplätze für 25 Personen. Von hier aus wird das Großsegels gesetzt und die diversen Leinen auf den Nagelbänken belegt. Der Niedergang zum Salon befindet sich ebenfalls hier.
Auf dem Vordeck werden Schonersegel und die vier Vorsegel gesetzt. Wagemutige können dem Maat vor dem Bug und direkt über dem Wasser bei der Arbeit im Klüvernetz helfen. Wenn alle Segel gesetzt sind, bietet sich das geräumige Vordeck auch wunderbar zum Sonnenbaden an.
Im Voronder, unter dem Vordeck, befindet sich ein zweiter Maschinenraum mit Bugstrahlruder und Generator.
Unter Deck
Der zentrale Niedergang führt direkt in den Salon mit seinen drei großen Tischen, gepolsterten Sitzecken, Zentralheizung, Bordbibliothek, Spielesammlung, Tv/DVD, Hifi-Anlage und natürlich Bar mit Zapfanlage. Gleich daneben ist die professionelle Kombüse mit Gasherd- und ofen, großem Kühlschrank mit Gefrierfach, Eiswürfelmaschine sowie Spülmaschine. Für Barbecues steht auch ein Grill zur Verfügung.
Vor und hinter dem Salon befinden sich Kabinen, Duschen und Toiletten.
Insgesamt:
2 Kabinen für 1 Person
8 Kabinen für 2 Personen
4 Kabinen für 4 Personen
6 Duschen
6 Toiletten
Techniek
| Baujahr: 1892 |
Flagge : Niederlande
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Takelung : Topsegelschoner |
Segelfläche : 540 m2
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Hauptmotor : 260 pk Scania
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Bugsttrahlruder: 200 pk Daf |
Generator : 220 Volt, 16 KVA
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Electrische Winschen : 2,5 ton Zugkraft |
Zentralheizung : Webasto |
Heimathafen Sommer : Lemmer
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Heimathafen Winter : Spakenburg
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Rumpf : Stahl, genietet |

Die Geschichte
Der heutige "Vliegende Hollander" wurde anno 1892 als segelndes Frachtschiff "Martha" gebaut und hat somit schon eine lange Geschichte hinter sich. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts waren es zumeist noch Segelschiffe die Fracht auf den niederländischen Gewässern beförderten. Mit dem Aufkommen zuverlässiger Dieselmotoren verschwanden die Frachtsegler nach und nach. Besonders bei Klippern, die zu ihrer Zeit große Frachtschiffe waren, wurde vielfach die Takelage entfernt und Maschinen eingebaut.

Bis 1995 fuhr der "Vliegende Hollander" als Motorfrachtschiff auf den europäischen Binnengewässern. 1996 dann entdeckten Klaas und Xandra diesen schönen Klipper im Hafen von Amsterdam und der Traum, zusammen ein Schiff aufzubauen wurde Wirklichkeit .
In den Wintern 1996-99 wurde das Schiff gründlich restauriert und auf den heutigen Namen "Vliegende Hollander" umgetauft. Ein Frachtschiff zum Passagiersegler umzubauen ist nicht ganz einfach. Bis auf den Rumpf wurde fast alles erneuert und verändert, so z.B. die neuen Aufbauten anstelle der ehemaligen Frachtluken oder das rundum erhöhte Schanzkleid. Im Jahr 2000 wurde das Schiff schließlich als Topsegelschoner wieder in Dienst gestellt.